Partnervermittlung 7. himmel

Das ist aber nicht unbedingt legal, hat jetzt das Amtsgericht Hamburg entschieden.Eine Online-Partnervermittlung hatte eine Kundin verklagt, die ihre Mitgliedsbeiträge nicht zahlte.

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Partnervermittlungen boomen und lassen sich das oft kräftig bezahlen. Das Amtsgericht Hamburg Gericht urteilte jetzt, dass jemand, der potenzielle Ehepartner zusammenbringt, keinen Anspruch auf Bezahlung habe.

Julia Rehberg, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg findet dies sehr erfreulich.

Frau Rehberg, wie kommt denn das Hamburger Amtsgericht zu diesem erstaunlichen Urteil? - Es kommt zu dem Urteil deshalb, weil es eine Vorschrift im BGB gibt, eine ganz alte Vorschrift zur Heiratsvermittlung, die besagt, dass jemand, der die Gelegenheit zur Heirat vermittelt, kein Entgelt fordern darf, das nicht einklagen kann.

Auf diese Vorschrift bezieht sich das Amtsgericht, sehr erfreulich, wie wir finden, denn auch wenn es hier nur um die Ehevermittlung geht, muss man doch sagen, die Partnervermittlung, auch wenn es eine nichteheliche Lebensgemeinschaft am Ende wird, ist ja im Prinzip das Gleiche.

Davor sollte derjenige geschützt werden und das hat ja heute auch irgendwie noch Gültigkeit.

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